Mittwoch, 21. Januar 2009
Abschied von Terra
dieser Blog ist für ein noch besser konzipierteren Blog nach
LINK: http://kybergenetik.wordpress.com/ gewandert.
Die Erscheinungsform meines kommenden Buches
und den Weg seiner Handhabung
werde ich dennoch auch hier mitteilen.
Der Blogname bleibt für mich reserviert, denn er ist verbunden
mit meinem Schaffen und den daraus resultierenden Ideen.
Weiter unten also, mein letztes Werk auf dieser Adresse:
.
das Zeitalter der Schöpfungslehrer
neigt sich dem Ende zu…
Parkrobs summen emsig
und verteilen Sonderprämien
für Sendezeiten
um diesen Wechsel der Zwischenschicht
sind nur zwielichtige Elemente unterwegs
Heimarbeit entbindet Arbeitgeber
anonym wird veräppelt oder entsorgt
- virtuelle Hilfen zwecks Rechtssicherung
protokolliert…
bei Unrecht haftet der Auslöser
für Verschwendung von Potential
doch jene mit längerem finanziellen Arm
besitzen auch fiesere Anwälte…
gedungene Gefängniswärter
und autokratische Plünderer
der Regeldiktaturen
:
Aglaia prüft ihren Unterarm=Syntrocom
Spiralen leuchten auf und Holos
entfalten ihre sensitive Wirkung
Terra verlassen… nun auch für sie
die einzige Wahl
auf ein freieres Leben in fernen Kolonien
All=Karawanen durchstreifen Andromeda
ihre Lebensmuster=Drohnen
mehren sich redundant
manche werden umgepolt
und infizieren Artgenossen
Machthaber begreifen nie
das Gewalt Erpresste zwingt
Abwehr zu entwickeln…
die Stufen zum Mittelpunktbeschleuniger des Erdbahnhofs
erscheinen ihr wie Riesenschritte
:
keine individuellen Traumsphären mehr
wo man in seiner eigenen Welt leben darf
Raumschiffskapitän Vorstandshure Held oder gar Gott…
- bloß weil diese innere Stimme
niemals zufrieden ist
wie diese neuen Genkinder:
ähnlich perfekt im Körperbau
mit angebornem Einvernehmen
für anfallende Aufgaben
Problemlöser=GEN(e)RATIONEN
aus bestem VOR=BILDER Genom
:
die dunklen Spiegellinsen
der Bahnhofstore prüfen
ihr Gehirnwellenspektrum
Stimmung und Körperfunktion
ihre Gedanken schweifen
zur gestrigen Show von Happy Idiot Mindgames
…Toiletten=Jodler Wettbewerb…
alle sind verrückt danach
ihren Organismus mit schwefelhaltigen Speisen
zu überladen
um danach sich zu beherrschen
- der am längsten ohne Jodler durchhält
hat gewonnen!
…gesponsert von Frittenkultur Bielefeld…
der Antigravgenerator
lässt den Erdpolzug nach unten beschleunigen
ihre Unternehmenskarte
tarnt den Austritt in die unbewachten Zonen
vom Mars gehts zu den Rohstoffminen
und zu getürkten Trans=Portern
eine geheime Versorgungskabine
mit autarker Vitalfunktion
und isolierter Energieemission
wird ihr Heim sein
:
der Schlaftank ist hoffentlich
eine Zellstimulator=Baureihe
keine Lust: Nieren Herz oder Lunge ersetzt
zu bekommen – aus Klonreplikatoren
- oder gar bis zur Ankunft
eine träumende Leiche…
Cryogenbräute
gibt’s zwar immer wieder, aber…
ist nicht der freie Wille Grund genug
du selbst sein zu dürfen
ohne einem Arschloch zu genügen?
:
Aglaia blickt ein letztes mal hoch
zur Skyline
wo das Gewimmel der Maschinen
im Funkenregen suchender Holowerbung
nach organischen Intelligenzen
wie funkelnde Glut scheint
auf einem monströsen Aschehaufen
© j.w.waldeck 2008
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..
Samstag, 27. Dezember 2008
Simultanorgan
Information verleiht richtiges Handeln
Interaktion entscheidet Perspektiven
rechtzeitig wird vieles behoben
entwickelt rascher Initiativen...
Bruno Biedermann
Friedensstifter der Handlungsstufe 6
(für den urbanen Geschäftsablauf)
Simultanorgan
im Kryogentank flimmert der Aktivmodus
als das Satellitenschiff Position bezieht
Wiederbelebung erfolgt
ein zuckender Regenbogenfluss
- vitale Animation
aus glühender Wäsche erzielt
das Kühlsäurekonzentrat
ein Atemgemisch der Langzeitschläfer
verliert sein azurblaues Destilat
und transzendiert flüchtig
Geistsplitter vereinen -
offenbaren Wirklichkeit
Mikromodule wispern am Ohr
durchpulsen dringende Nachrichten im Chor
die axiale Zusatzkomponente
verschweißt und schmiegt
sich im weichen Nacken
küsst die Schnittstelle
mit leichtem Knacken
plötzlich: der Zugang zum Volksverbund!
erweitert den neugierigen Vironauten
Willkommensgrüße!
millionen Seelen aus einem Mund
branden als gleißendes Protomeer
und verlaufen...
vorbei die widerliche Hilflosigkeit
einsam entschieden
ohne Rückhalt erbracht
unsicher und unbewacht
undenkbar was geschähe
ohne sicheres Geleit
fänden Umweltterroristen
einen Endzeitvirus
die interne allumfassende Obhut
innerlich auszubrennen
Milliarden wüssten keinen Rat...
© j.w.waldeck 2008
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+
Mittwoch, 19. November 2008
Eine sichere Welt IV
- IV -
vollkommene Normalität
und erhabene Ordnung
seit wir von geebneten Gebieten träumen
erlöst von Unkraut und hässlichen Wesen
die neue UNIFORM ist die Haut!
das sexuelle Mannequin bewirkt Durst
promptes Gefühl durch Reaktion
formierte Ideen unter finanziellem Zugang
der Funktion auf sozialem Plan
gleichwelche Information oder Buch
schlüpft unter die Protektion der Originalität
verschlossen in Kontoren
indexiert und kodifiziert
unnötig geworden - entfällt Zensur
findet Freiheit nicht ihre gelöschte Spur...
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Dienstag, 18. November 2008
Eine sichere Welt III
- wir sind bloß Resultate
erfahrener Versuche -
singen die Schöpfer der Rohmaterie
Gentransfer
ästhetisch supervisiert
vollkommene Schönheit
und Freude an der gewiesenen Arbeit...
...befreien das Leid falschen Schicksals
bestimmt - sich ständig aufzulehnen
aus Gründen schlechter Pflichtteilung
hinzu=gefügte Stimulantien
schöpfen Kapazität
erweitern den Horizont des Blickwinkels
in den Heilsengel=Armen
der Betreuung
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Eine sichere Welt II
permanentes monströses Geräusch
planetarer Abmahnstätte
mit Schlüssel=Funktionen
getilgt von Dörfern und Wäldern
unabhängig durch eigen=gezeugte Quellen
die Sicherheit gewinnt jeden Boden
antastbar bis zur ewigen Seele
die ERLERNTE Angst
durch Beobachtung genommen
öffentlich akzeptiert
DNArtisten stabilisieren erwünschte Eigenschaften
durch neu gesetzte Ge=Schichten
verkörpertes Glück
Manipulation des Lebens
im Verhältnis
von Produkt und BeRechnung
Homo Superior
erstellt nach dem bevorzugten System
wissenschaftlich katalogisiert
mit vorgeschriebenen tRäumen
und erlaubten Bedürfnissen
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Eine sichere Welt
- I -
die Hinter=Lassen=Schaft
technokratischer ma=Nager
Menagerien
sozialer Schraub=Stöcke
ISO Standard
Brutmaschinen
neues kaptitaldemokratisches Imperium
imstande – ganze Staaten zu bezwingen
die neue spRache – befreit
von negativem Sinn – im weißenGips
per technologischer Terminologie
schwer verständlich...
schüchtert das isolierte Individuum
verloren im kodierten Universum
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Mittwoch, 1. Oktober 2008
Kunstwesenliebe
kennt das Patent regenerativer DNA
- dieses Gehirn einer verstorbenen
weiblichen Eiweiß=Aminosäure=Verbindung
zerschmolz mit der intuitiven Syntronik
aus assoziativem Polymer=Metall
ich schuf sie nach Verenas Vorbild
meiner Jugendzeit menschlicher Liebe...
- mit spiegelgroßen Unschuldsaugen
und dunkel wallendem Haar
die ergänzende Logikeinheit
der Simulationsmatrix
schien die mentale Frequenz
organischer Gefühlsspektren
anzuerkennen
das kybergenetische Lockobjekt
blickte mich an – als wäre ich der Gott
seiner Neuwerdung!
Erinnerungen...
an dein früheres Ich?
fragte ich – rhetorisch
sie löste Gefühle in mir aus -
doch musste das Attraktivste sein
was ich kannte
jene Aufgabe der Gensuche
zu erfüllen
im Meer freizügiger Sitten
ihre makellose Reinheit tat weh
der sensible liebliche Klang ihrer Stimme
erzeugte Wohlbehagen
ja Träume – ruhige und harmonische Sinne
finde mir die Genresistenz
gegen Strahlungsschäden
befahl ich – ohne den Nanoscanner wegzulegen
als sie erfasste
wo ich ihre Feuchtigkeit maß
- erglühte sie...
schüchtern! - konstatierte ich intern
perfekte Synergie!
zu ihrer Sicherheit
begleitete ich ihre Exkursionen
ein bewaffneter Schatten
in sicherem Abstand
gehüllt in einem schweren Ledermantel
ihr kurzer Vexierrock
glänzte homogen
und ließ ihren Arsch erzittern
- wie wohl männliche Placebos
aussehen würden – überlegte ich perifer
der Terassenpark mit dem Denkmal
zweier rostiger Kanonen
hielt jede Menge dichter Büsche bereit
ich ließ sie ans kühle Metall
der Lafette anlehnen
und verzog mich hinter einem Brombeerstrauch
- das „Fischen“ nicht zu gefährden
ihre glatten Schenkel glänzten
welche geschmeidig angespannt
unter den feinen dunklen Riemen
ihrer Stöckelschuhe aufleuchteten
recht bald sprachen sie Männer an
- mutiger in einer Gruppe...
so rasch wie möglich
zum Zuge – murmelte ich
bemüht um Nüchternheit
am liebsten hätt ich sie losgerissen
als sie fast unbewusst
in meine Richtung sah
ein rätselhaftes Glitzern
in den angstgeweiteten Pupillen
doch dann schlug sie
die langen Seidenwimpern nieder...
und lächelte plötzlich pflichtbewusst
als ihre vollen Kirschlippen
der fröhlichen Runde einen Blow-Job boten
falls die Typen nicht bloß kleine Gurken wären
die angeben würden – die Luft in Bewegung
zu versetzen...
der erste knochige Kerl
griff ihr dabei in den wogenden Ausschnitt
und entblößte die Weihrauchschalen
zweier Alabasterkuppeln
ihr feuchter Mund
scannte seine Kontraktionen
und formte sich intuitiv
bis all seine Energie und Lebensmilch
widerwillig emporschoss
in seiner Erregung
kniff er ihr jungfräuliches Fleisch
bis ihre hellrosanen Nippel fast blutrot
wie zwei Rosenblüten
zwischen seinen derben
Bahnarbeiterhänden zersprangen
errötete Ranken
blieben auf dem hauchblauen Geäst
ihrer erschütterten Brüste zurück
weiße Tränen rannen
ihre Mundwinkel hinab
und legten einen weißen Film
auf ihren offenen Schneekuss
der Nächste hatte sie am Kopf gefasst
und penetrierte ihren nach Atem
ringenden offenen Kussmund
wie ein Geschlechtsorgan
der schäumende Saft ihres Speichels
mischte sich mit der heißen Erregung
jener Familienväter – vermutlich...
mit der Zeit wurde es unerträglich
- denn ich begehrte sie
mit ihren verwundbaren Rehaugen
eines Tages fasste ich
zwischen ihre stets freizügigen Beine
indes ich eng hinter ihr stand
sie sprach kein Sterbenswort
und atmete bloß heftiger als sonst
hatte sie identische Regungen?
durfte ich ein Millionenprojekt gefährden?
ich ließ sie ängstlich gebeugt
vor dem Fenster zur Skyline
und atmete schwer aus
reib deine nackten Schenkel – raunte ich rauh
...so eng es geht – aneinander!!
Stunden saß ich im Kontursessel
und rang mit meiner Vernunft
ich hasste sie -weil zwischen uns
eine Bindung bestand
welche nicht vorgesehen war...
Tränen perlten ihre Innenschenkel hinab
deren rosige Scham im Abendlicht spiegelte
ein glitschiges leichtes Seufzen
flehte nebst ihren heftigen Atemstößen einher
so menschlich!
ich sollte dich wieder
auf die Straße schicken!
- zischte ich
- fasste dann in ihre leuchtende Wunde
und sie wimmerte auf
mit geschlossenen Augen
ihre vollen Brüste zitterten
als ich sie packte
und mit langsamen – doch festen Stößen
zum Weinen brachte...
. .. ... .... ..... ...... ....... ........ ......... .......... *
,,,plötzlich erklang das seltsame Klicken
meiner Analysestation
DNA-Test positiv
Musterformel gefunden
geeignete Kombi=Nation!
ich kam wieder ausgepumpt zu mir...
das Glücksgefühl wurde durch ein Meer
von Eissplitter fortgespült
zwei Tageseinheiten danach
wurde sie neuen Projekten zugeführt
... nie werde ich die samtenen Sterne
ihrer Rehaugen vergessen
deren Wärme
mir den Seelenfrieden raubten
... als sie unverwandt
ihr besudeltes Mädchenantlitz
beim Hinausgehen mir zuwandte
- dessen einzige Hingabe
kein Recht besaß
in dieser kalkulierten Vernunftwelt
des Profits
- der penibel zugeteilten Aufgaben
seitdem arbeite ich nicht mehr Fremde
– sinnlosem Geschäft unterworfene Interessen
und verlegte mich aufs Schreiben
eines Sommertags
stand sie im Park vor mir
... ich wurde entlassen – hauchte sie
Dank meines organischen Implants
besitze ich genug Lebensrechte
ihre selbstversorgende Wohnung war traumhaft
ihr Marktwert eindeutig höher gestuft
als mein derzeitiges Leistungslevel
kannst du mich so akzeptieren
mein Schöpfer? - fragte sie bang
es EXISTIERT nichts Verbotenes
flüsterte ich existentialistisch
... wo Einvernehmen und Glück
der Lohn des Gedeihens sind...
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